Donnerstag, 12. September 2013

Wochenende :)

So, wieder einmal ist etwas Zeit vergangen und ich war ganz fleißig.

Gestern (11.09.) kamen meine Eltern zu Besuch, um sich mal die Stadt und mein Zimmer anzusehen. Nachdem das persönliche Navi namens "Steffi" den Weg des Autos in die Stadt beschrieben hatte (auch dann wenn das Handy des Fahrers auf Navi gestellt war) ging es zu einem kleinen Spaziergang durch Västerås. Wir hatten Glück mit dem Wetter....auch wenn wir in überdachten Einkaufspassagen waren - es hat nicht geregnet :)

Da wir dann noch ein bisschen Zeit hatten und ich noch ein Messer braucht (fällt mir auch sehr früh ein), sind wir dann noch spontan zum Ikea in Erikslund gefahren - und das mit dem einzigen "Steffi"-Navi der Welt *muahaha* :)

Also kleine Tour durch das Erdgeschoss von Ikea, mal wieder mehr geholt als geplant, inklusive einer Orchidee....mal sehen, ob die am Leben erhalten kann: 






Danach ging´s zurück nach Hause, wo wir das schwedische FIKA genießen konnten. Fika ist die Kaffee- und Kanelbullarzeit (meistens von 14 - 17 Uhr)

FIKA (Kaffe + Kanelbullar), 11.09.2013,
inkl. Mamas Füße ;)
 Nachdem Mama und Papa wieder zu Ihrer Ferienwohnung gefahren sind, ging für mich der Tag eigentlich auch sehr schnell zu Ende. Am nächsten Morgen hatte ich nämlich wieder Vorlesung und da hieß es: früh aufstehen, damit zur Uni gelaufen werden kann......


Tja, und als ich aus dem Haus ging sah es so aus:



Die Vorlesung heute war auch sehr schnell vorbei, nachdem ich hier in Schweden das erst Mal die Waschmaschine benutzt hatte (war gar nicht so leicht, steht ja alles auf schwedisch drauf^^), war ich dann auch noch ein bisschen fleißig und hab noch ein bisschen für die Uni gemacht und sogar meine Bewerbungen für´s Praktikum fertig geschrieben, am Montag muss nur nochmal jemand drüber lesen. 

Nachher wird noch gekocht, aber das wichtigste: WOCHENENDE :)

Morgen fahre ich zu meinen Eltern und dann geht es am Samstag nach Stockholm.....also schön die Daumen für´s gute Wetter drücken, schließlich gibt es bei schönem Wetter auch viel bessere Fotos.

Also, dann. Falls Fotos kommen, dann wahrscheinlich erst am Sonntag, evtl. auch erst abends.

Bis denne.....

Dienstag, 10. September 2013

Erste Hürde.....überlebt!!!!!

Puh, geschafft! Das muss ich jetzt einfach einmal los werden. Ich bin gerade zu Hause rein, hab ne halbe Stunde laufen (in der Sonne) hinter mir, bin eigentlich total KO, aber ich muss einfach mal sagen, dass ich froh bin, meine erste kleine Hürde überstanden zu haben.

Heute war der Tag, an dem meine fleißige Gruppe (siehe Teil "Vorlesungsbeginn") das Projekt vorstellen musste. Wir haben einen Fall bekommen, den jeder lesen musste. Den Fall mussten wir kurz vorstellen und dann eine Diskussionsrunde leiten.....und der Lehrer sagt nix. 

Man war ich nervös. Nicht wirklich wegen dem Vortrag - sowas hab ich ja schon öfters gemacht - aber ne ganze Diskussion für 60 Minuten am Laufen zu halten ist nicht sicher....aber es hat geklappt. Und es hat auch irgendwie Spaß gemacht :)


Ich bin jetzt richtig froh, dass das vorbei ist. Jetzt müssen wir nur noch einen Bericht schreiben und dann haben wir es geschafft, dann müssen wir nur noch für jedes andere Seminar ein paar Notizen als Vorbereitung einreichen.....

Seminarvorbereitungen
und falls es jemanden interessiert: Präsentation Business Culture Seminar (in englisch)

So jetzt haben wir das erste Thema von unserem Kurs geschafft und können hinter Business Culture ein Häkchen setzen. Dieses Thema kann jetzt schon für die Klausur vorbereitet werden und das nächste folgt direkt am Donnerstag in aller Frische morgens um 9 :)

Bis zur Klausur sind es übrigens nur noch 31 Tage.....aber zum Glück ist dann auch der Ausflug nach Helsinki :)

Jetzt ruhe ich erstmal ein bisschen aus und dann muss ich mein Zimmer für die elterliche Inspektion vorbereiten :)

Denn morgen kommt der Besuch nach Västerås.....

Montag, 9. September 2013

Besuch.....Teil 1 :)

So, jetzt ist ja mal wieder ein bisschen Zeit verstrichen. Neben faulenzen, Filme sehen und natürlich für das Projekt arbeiten, ist der langersehnte Besuch der Eltern eingetroffen. :)

Sie sind seid Sonntag (8.9.) in Schweden und heute war ich sie vor der Vorlesung kurz besuchen. Ich hab mich sehr gefreut - und nicht zuletzt weil sie ein paar meiner Sachen hinterher bringen.....aber das wichtigste haben sie natürlich vergessen - meine Wintersachen ^^ dafür gibt´s dann natürlich mal ein Paket.

Ferienhaus der Besucher :)

Die Potsdamer Autos :), eins ist meins^^
Papa hat sich leider versteckt....

Das Ferienhaus, in dem sie wohnen, ist ca. 1 Stunde von mir entfernt und liegt in Näshulta. Neben meiner paar Habseligkeiten, haben sie mir auch schon den "Geburtstagsblumenstrauß" von meiner Oma mitgebracht. Dafür möchte ich mich natürlich auch hier bedanken, ich glaube zwar nicht, dass sie es liest, aber ein Danke muss sein. Also: Vielen dank für das Geschenk, Oma! :)

Geburtstagsblumenstrauß^^
Danke!
Natürlich gibt´s auch noch ein paar andere Sachen, die mir meine Eltern mitgebracht haben, aber vor allem gibt es zwei schöne Maschinchen. Das eine der Wachmacher am Morgen und meine neue Lärmmaschine zum Saubermachen :)

Wachmacher am Morgen (rechts)
Lärmmaschine (links)
^^
Ich kann mir jetzt auch WLAN einrichten, da sie mir einen alten Router mitgebracht haben und das aller wichtigste in Vorbereitung auf Weihnachten:

Jetzt kann die Vorweihnachtszeit anfangen ^^
So, dass waren erstmals ein paar kleine Neuigkeiten. Da meine Eltern ja ca. 2 Wochen bleiben, gibt´s später mal einen weiteren Teil. Auf jeden Fall bin ich sehr froh, dass sie da sind und werde unsere gemeinsame Zeit in Schweden genießen. Es gibt bestimmt mal noch mehr Teile, die sich dem Besuch widmen....vor allem, da wir am Wochenende nach Stockholm fahren werden. Also, liebe Grüße an alle, die das lesen. :)


Donnerstag, 5. September 2013

Vorlesungsbeginn


Bisher gab es eigentlich immer gutes Wetter in Västerås - bis auf zweimal, da hat es geregnet....aber das hab ich nicht wirklich mitbekommen. 
Am Montag (2.09.2013) begann offiziell das Wintersemester an der Universität, für fand dann auch schon die erste Vorlesung statt.....naja die erste war irgendwie keine wirkliche Vorlesung. :)

Bei uns haben sich die verschiedenen Lehrer vorgestellt und es wurde kurz aufgeführt, was genau uns erwarten wird.

In Schweden ist es üblich, dass man sich für die Hälfte eines Semesters auf maximal 15 Credits (nach dem europäischen ECTS-System) konzentriert. Entweder hat man dann zwei 7,5 Punkte Fächer oder ein 15 Punkte Fach. Für mich startet mein 15 Punkte Fach:" Nordic Perspectives of Management and Marketing". Ich werde jetzt nicht genau eröäutern was genau behandelt wird - das wird zu viel - aber ich habe einfach Lust das Fach zu nennen :)
Dieses Fach besteht aus normalen Vorlesungen (ohne Anwesenheitspflicht) und besonderen Seminaren (mit Anwesenheitspflicht).

Die Vorlesungen sind so aufgebaut, wie in fast jedem Land - der Lehrer unterrichtet und die Studenten hören zu .... normalerweise :D
Das Seminar dagegen ist komplett anders. Da liegt es an den Studenten das Seminar zu leiten. Ungefähr alle 2 Wochen findet eine Pflichtveranstaltung statt....na bis auf die erste, die ist schon nächste Woche. ZU jedem Seminar muss eine Gruppe von 2-4 Leuten einen Fall bearbeiten, analysieren, vorstellen und dazu eine Diskussionsrunde leiten. Am Ende muss auch eine Art Führungsprotokoll abgegeben werden, also ein bericht über den Verlauf der Diskussionsrunde...wie genau das aussieht, kann ich wohl erst später erzählen, aber so lange dauert es ja nicht, da ich mit meiner Gruppe bereits nächsten Dienstag (10.09.) dran bin - unser Thema ist Business Culture. (Ich gebe zu, bisher ist es sehr interessant...und ich hatte erst eine Vorlesung)

Da wir natürlich eifrige Studenten sind, haben wir es uns heute (5.09.) schon in der Bibliothek bequem gemacht und angefangen daran zu arbeiten.

Die Bibliothek der Uni ist im Übrigen ein echt tolles Gebäude.


fleißige Studenten bei der Arbeit (5.09.)
in der Bibliothek, meine Gruppe ;)

ein Teil der Bibliothek, 5.09.

Und weil das Wetter so schön war, gab es noch ein geiles Foto der Sonne auf dem Weg nach Hause....den bei schönem Wetter laufe ich im Moment vom Wohnheim zur Uni und auch wieder zurück :)


Ich habe schon vieles auf dem Weg nach Hause gesehen...Radfahrer und Autofahrer die beim Fahren telefonieren; Kinder, die spielen; Leute, die mit ihren Hunden spazieren gehen......Aber das war süß:

Mr. oder Ms. Bunny, Heimweg,
4.09.13 :p




"Arosfortet" - Das Event der Internationals


So, da jetzt ein bisschen Zeit vergangen ist, habe ich mal beschlossen wieder ein bisschen zu schreiben. 
Am Sonntag (1.09.2013) organisierte das International Committee ein Game, das sich "Arosfortet" nennt. Ich konnte mir darunter nichts vorstellen, auch die Internetseite hat nicht sehr viel verraten. Auf der Website steht nur, dass man Kopf, Fitness, und Geschick nutzen muss, um verschiedene Rätsel zu lösen - dies geht alleine oder in Gruppen.

Wie ich bereits in einem vorherigen Beitrag erwähnt habe, wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Drei von den Gruppen haben immer in einer 2 stündigen Zeitspanne die Chance gehabt, in kleinen Gruppen von 3 - 4 Personen die Rätsel in verschiedenen Räumen zu lösen. 

Ich habe tolle Teammitglieder gehabt, die ziemlich ehrgeizig waren, was eine nicht bestandene Aufgabe betrifft. :) 
Dazu muss ich sagen, dass es zwei Lichter gab. Das Blaue zeigte eine bestandene Prüfung und das Rote eine nicht bestandene - sollte eine Prüfung nicht gelöst worden sein, war es möglich diese sooft wie man möchte zu wiederholen bis das blaue Licht aufleuchtet.

Naja, bei einigen dieser Rätsel ging es um die taktischen Fähigkeiten der Gruppe, um die Teamfähigkeit oder um die physischen Kräfte. Tja, da waren die Jungs manchmal etwas übereifrig um ein Rätsel zu lösen und haben es bis zu 10-mal probiert.....da habe ich mir manchmal einfach gewünscht, dass man so viele verschiedene Räume besucht, um so viele verschiedene Rätsel zu sehen wie es geht.

Es gab Kletterwände, bei denen man auf Lasersensoren aufpassen musste. Bewegungssensoren, Spiegelrätsel, die Suche nach Schaltern in der Dunkelheit (was ziemlich schwierig ist, sag ich euch)....

Es gab natürlich noch viel mehr, aber es wird zu anstrengend das jetzt alles aufzuzählen :p

Ich weiß nur, dass es eine Menge Spaß gemacht hat und ich vielleicht nochmal hingehen werde :)

bis zum nächsten Beitrag.....

Samstag, 31. August 2013

Mälardalens Högskola - eine Einführung....

Haupteingang der Uni
(Foto von Kristel E.)


In diesem Bericht gibt´s etwas hübsches über die Uni zu erzählen. Ich wohne ca. 30 Minuten entfernt - zu Fuß oder mit Bus. Bisher hatten wir erst 3 weniger sonnige Tage, was die geplanten Events des International Committee natürlich richtig erfolgreich machten.

Wie bereits im vorherigen Part erwähnt, bezog ich mein Zimmer am 22.08.2013. Am folgenden Sonntag (25.8) sollten die "Reception Days" beginnen. Das sind Tage, an denen das International Committee die Internationalen Studenten begrüßt und ihnen ihre Studenten-ID gibt. Zur gleichen Zeit wurden wir auch in Gruppen eingeteilt. An erster Stelle jeder Gruppe steht ein sog. "Fadder" - das sind so etwas wie Mentoren, die den Studenten Tipps geben, Fragen beantworten, durch die Aktivitäten leiten und mit denen man Erfahrungen austauschen kann. 

Ich selber bin in Gruppe 2. Die Gruppen sind außerdem so gemischt, dass viele Leute verschiedener Nationen vorzufinden sind und sich die Leute gleicher Nationen nicht zu sehr aneinanderhängen :)
Was ja auch häufig der Fall ist. Ich habe gehört, dass ca. 30 deutsche Studenten an der Uni sein sollen, von ungefähr 150 Internationalen Studenten. (Ist schon eine ganze Menge)

Die reception days liefen genau 3 Tage. So hatten alle Studenten Zeit ihre Anreise zu planen, ihre Gruppen abzuholen und natürlich auch ihre Mietverträge zu unterschreiben - denn das BostadVästeras war ebenfalls vor Ort.

Am Mittwoch und Donnerstag (28./29.8) fanden die "International Days" statt. Dabei ging es darum, alle Austauschstudenten zu begrüßen und ihnen die wichtige Informationen zu geben. Es gab Informationen über die Registrierung an der Uni (wie die Univeritätskarte zu bekommen ist, die Bücherreikarte), das BostadVästeras war ebenfalls vor Ort, um allgemeine Regeln zu klären. Außerdem stellte sich das International Committee nochmals vor und erklärte auch kurz, welche Ausflüge geplant sind, damit sich die Studenten besser kennenlernen und wohl fühlen. 
Es gab auch Infos über die Gesundheitsabteilung (inklusive Seelensorger), das schwedische Schulsystem, wie die Registrierung des Studentenaccounts funktioniert. Auch ein Beamter der schwedischen Polizei kam vorbei, um ein paar wichtige Punkte des schwedischen Gesetzes zu klären. Na das meiste was er erzählt hat, ähnelt dem deutschen Gesetz. Was in Schweden am schärfsten bestraft und kontrolliert wird ist der Gebrauch von Alkohol. 

Am Donnerstag organisierten die Fadders eine Campustour - ich muss zugeben, dass ich diese nicht begleitet habe, da wir uns sehr gut unterhalten hatten. 
Außerdem wurden alle zu einer FIKA eingeladen. Das ist die traditionelle schwedische Kaffepause mit den typischen Zimtbrötchen (Cinnamon Bun). Danach bekamen wir eine kostenlose Busreise zu dem nahe gelegenden IKEA und Erikslund Shopping Center - für die Leute, denen eventuell noch etwas in ihren Zimmern fehlt. 

Ich muss gestehen, dass ich bereits vorher schon einmal da war und mir ein paar Teller gegönnt habe :)
Schließlich war ich ein paar Tage früher da und konnte mich mit Auto frei bewegen.

Da eine Freundin und ich im gleichen Wohnhaus wohnen - bisher haben wir noch keinen anderen gefunden - hatte uns einer der Fadder angeboten uns am Abend mit dem Auto nach Hause zu fahren, während alle anderen Studenten mit dem Bus zurück gebracht wurden. Das war ganz interessant. :)

Am Freitag gab es eine Stadttour. Die war echt lustig :)
Wir sind dann wieder in unserer Gruppe losgezogen und haben die Gegend erkundet. Bei dieser Tour hat man ein paar typische Orte gesehen und natürlich auch ein paar Tipps für den Lebensmitteleinkauf erhalten. Ich kann einfach nicht fiel dazu sagen, also werde ich einfach die Bilder hochladen. Inklusive des typischen schwedischen Hauses :p













Hier sieht man nochmal eine Spezialität Schwedens: das Systembolaget ist ein Alkoholladen, in dem man jeden Alkohol kaufen muss. Denn in normalen Supermärkten ist es nicht möglich Hochsprozentigen zu kaufen. In diesem Geschäft muss man immer eine ID zeigen.


Tja, und was kommt in der Zukunft? Am 2.09. beginnen meine Vorlesungen, danach haben auch schon meine Eltern Urlaub :) und den machen sie seltsamerweise in Schweden.....^^
 Aber bevor das kommt, gibt es morgen noch ein Gruppenevent: Arosfortet....Was das ist? Keine Ahnung :) Ich lasse mich überraschen.

Und natürlich werden auch weitere Ausflüge geplant: unter anderem nach Stockholm, nach Helsinki und nach Lappland. 

Ich denke ich mache für jeden einen Post....nur das ich nicht mit nach Stockholm kann, da ich ja Besuch habe, aber da wir selber nach Stockholm fahren werden, wird es auf jeden Fall Fotos geben.

Bis zum nächsten Text. Toddles :)


Die Anreise......

So nachdem ich mich endlich mal ein paar Tage - wohl eher schon eine Woche :) - in Schweden eingelebt habe, habe ich mich jetzt spontan dazu entschlossen, ein bisschen über mein Leben hier in Schweden zu schreiben und alles so aktuell wie ich kann zu halten.

Da ich davon ausgehen möchte, dass einige das vielleicht auch lesen, hoffe ich, dass ich alles gut beschreiben kann. Falls irgendetwas einmal unklar sein sollte, dann versuche ich das zu korrigieren.Vielleicht schreibe ich manche Dinge auch einfach mal auf englisch, da ich so im Konversationsfluß mit meinen Kommilitonen bin, dass ich total darauf eingestellt bin :)


Aber das lässt sich alles managen....denke ich. 


Bevor ich von dem Land der Elche, Blau-Gelben-Flagge und der Natur schreibe, möchte ich ein bisschen über die Vorgeschichte erzählen, die mich nach Schweden bringt.


Ich studiere schon seit einiger Zeit den Studiengang der Internationalen Volkswirtschaft in Bremen. Dabei ist es Pflicht im Studiengang ein Auslandssemester und ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Auf das Praktikum werde ich zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls einen Blog eröffnen, aber da ich das erst nach meinen theoretischen Teil des Auslandsjahrs mache, habe ich noch etwas Zeit dafür.


Also wo war ich stehengeblieben....ach ja, unsere Hochschule hat mehrere Länder, mit denen eine Kooperation besteht. Da ich mir viele verschiedene Universitäten angesehen habe und auch einige Schulen von den höheren Semestern vorgestellt wurden, viel meine Entscheidung sehr schnell auf Schweden. Mir hat der Unterrichtsstil und das Land von allen am besten gefallen - ich denke, dass ich als Mitglied der EU auch keine extra Studiengebühren habe hat auch geholfen :) 


Es hat eine Weile gedauert bis ich erfahren habe, dass ich auch wirklich dahin gehen kann, aber als es endlich feststand, fing meine ganze Planung an: Wie möchte ich hinreisen? Was brauche ich alles? Wo werde ich wohnen? Wie ist das Leben? Vielleicht gibt es irgendwelche Tipps von anderen Studenten, die ebenfalls bereits da waren. Ich habe mir verschiedene schwedische Foren angesehen und mir Erfahrungsberichte durchgelesen. 


Nach langem Hin- und Her habe ich beschlossen, dass ich mit meinem Auto nach Schweden fahren werde. So konnte ich dort mobil sein und gleichzeitig auch noch einiges mitnehmen. Der ganze Bürokratische Kram, den ich für die Hochschule erledigen musste, war das nicht schwer auszuführen, da zum Glück alles einfach zu handhaben war. 


Richtig spannend war die Überlegung: Welche Route wirst du für deine Reise nehmen? Da gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Zum Einen gibt es verschiedene Fährverbindungen und zum anderen kann man auch nur mit dem Auto fahren. Jede Strecke hatte seine Vor- und Nachteile: die komplette Tour mit Auto würde mich zwar durch das schöne Dänemark und über die Öresundbrücke führen, aber da ich alleine unterwegs bin, sind mir die 13 Stunden Fahrt auch etwas zu viel gewesen. Also fiel das schon einmal weg. 

Auch die Fähren sind sehr verschieden, da ich nicht so lange auf dem Wasser sein wollte, habe ich mich letzten Endes für die Abfahrt in Sassnitz entschieden. Mit dieser Fahrt bin ich 4 Stunden unterwegs gewesen. 

Bevor ich weiter erzähle, möchte ich kurz sagen, dass mein Zielort Västerås ist - diese Stadt kann man ungefähr in einer Stunde von Stockholm aus erreichen. Die Agentur "bostadvesteras" ist für die Vermietung von meinem Zimmer zuständig, alle meine Planungen führten darauf hinaus, dass ich erst spät abends in Västerås ankommen würde und somit meine Schlüssel nicht zu den Öffnungszeiten abholen.könnte. Daraufhin habe ich meine gesamte reise in 3 Tage aufgeteilt. 

Am Nachmittag des 20.08.2013 erreichte ich Sassnitz. Die Fähre nahm ich am nächsten morgen um 7:45. Nachdem ich in Trelleborg angekommen bin, genoss ich die erste schwedische Luft und bereite mich auf meine 6-stündige Fahrt vor. Mit mehreren Pausen erreichte ich am Abend des 21.08.2013 mein Hotelzimmer in Köping (danach hatte ich noch ca. 45 Fahrt vor mir). Das Hotel gefiel mir richtig gut und ich entschied mich für meine erste Erkundung auf schwedischem Boden. 

Die Stadt war sehr ruhig, aber das kann daran liegen, dass viele Leute schon zu Hause und die Geschäfte in der Stadt geschlossen waren. Mir hat die Stadt schon sehr gefallen, ich habe sogar einen Netto gesehen :)

Und am besten gefiel mir der Sonnenuntergang: 
Sonnenuntergang in Köping (21.08.2013)
Schönen Wolkendecke (21.08.2013)

Er sah absolut traumhaft aus. Ich hoffe, dass ich irgendwann auch das Glück habe einen so tollen Sonnenaufgang zu sehen.

Nach meiner kleinen Erkundungstour ging ich zum Hotel zurück und beschloss mich schlafen zu legen, schließlich konnte ich am nächsten Tag ab 10 Uhr meinen Schlüssel holen. Also, ab ins Bett. 


Am nächsten Tag, musste ich ein kleines Adventure mit meinem Auto erleben....die Suche eines Parkplatzes inmitten einer fremden Stadt....zum Glück war da gerade diese eine Parklücke frei.....und dann ging es auf zur Suche des Parkautomaten, den konnte ich am Ende der Straße gerade so sehen, also bin ich dahin gedackelt und hab ein Ticket geholt. Schließlich wollte ich das bepackte Auto nicht abschleppen lassen, schon gar nicht in einem Land wo ich die Muttersprache erst noch lernen muss.


Aber alles hat ja geklappt. Ich ging dann zur Agentur und hab meinen Mietvertrag unterschrieben, einen Haufen Schlüssel bekommen und festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist auf englisch zu kommunizieren, wenn du es schon eine Weile nicht mehr gesprochen hast. Aber das ging auch vorbei und nach einiger Zeit ist es gar nicht so schwer - die meisten Schweden beherrschen die englische Sprache also ist es kein Problem. 


Jetzt ging es los...die Fahrt zum Studentenwohnheim. Die Agentur "bostadvesteras" ist für die Vermittlung von Zimmern für die Austauschstudenten verantwortlich. Sie bieten viele verschiedene Wohnhäuser an. Für mich war wichtig, dass ich ein eigenes Bad und ein Parkplatz dabei habe, also zog ich in das nette Hagastaden Apartment ein, welches ca. 3 km von der Universität entfernt ist. Mein Zimmer ist ca. 28 qm groß, mit eigenem Bad, einer kleinen Küche und neben dem Bett auch ein Sofa hat. Natürlich nach schöner schwedischer Art im Ikea Stil gehalten ist. :)



Hagastaden Apartment von außen

So das wird es dann wohl für´s erste sein. Ich werde so schnell ich kann einen neuen Teil online stellen.

Tja, ich denke im nächsten Teil werde ich über die ersten paar Tage schreiben, ein paar Fotos vom Campus reinstellen und natürlich über alle Aktivitäten schreiben, die von der Uni für uns neue Austauschschüler organisiert wurden......